Золото Рейна

История создания оперы

Время создания: 1848-1854 гг.
Премьера (не в составе "Кольца"): 22 сентября 1869 года в Мюнхене.

Кража Золота Рейна

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Из книги Рихарда Вагнера "Моя Жизнь" (часть вторая, глава 37)

Р. Вагнер. Золото Рейна. Синопсис (из очерка П. И. Чайковского)

П. И. Чайковский "Байрейтское музыкальное торжество"

Р. Вагнер. Золото Рейна. Перевод В. Коломийцева

Предвечерие
торжественного сценического представления
"Кольцо Нибелунга"

На дне Рейна.

Зеленоватые сумерки, более светлые к верху и более темные к низу. Верхняя часть сцены заполнена волнующейся водной массой, которая безостановочно течет справа налево. Ниже вода словно разрежается в сырой туман, все более и более теряющий свою плотность, так что пространство от самого дна на человеческий рост кажется совсем свободным от воды, которая стелется и движется, подобно облакам, над этой темной глубью. Повсюду высятся крутые утесы рифов, обрамляя сцену. Дикие, зубчатые глыбы скал сплошь покрывают все дно, так что оно нигде не представляет ровной плоскости; в полнейшем мраке можно предположить еще более глубокие расселины.

4. Vierte Szene ("Золото Рейна", либретто Рихарда Вагнера, четвёртая сцена)

VIERTE SZENE

Alberich, Wotan, Loge, die übrigen Götter und Göttinnen, Erda, die drei Rheintöchter

Die Szene verwandelt sich, nur in umgekehrter Weise, wie zuvor; die Verwandlung führt wieder an den Schmieden vorüber. Fortdauernde Verwandlung nach oben. Schliesslich erscheint wieder die freie Gegend auf Bergeshöhen wie in der zweiten Szene; nur ist sie jetzt noch in fahle Nebel verhüllt, wie vor der zweiten Verwandlung nach Freias Abführung.

Wotan und Loge, den gebundenen Alberich mit sich führend, steigen aus der Kluft herauf.

LOGE
Da, Vetter, sitze du fest!
Luge Liebster, dort liegt die Welt,
die du Lungrer gewinnen dir willst:
welch Stellchen, sag',
bestimmst du drin mir zu Stall?

er schlägt ihm tanzend Schnippchen

ALBERICH

3. Dritte Szene ("Золото Рейна", либретто Рихарда Вагнера, третья сцена)

DRITTE SZENE

Alberich, Mime, Wotan, Loge

Von verschiedenen Seiten her dämmert aus der Ferne dunkelroter Schein auf: eine unabsehbar weit sich dahinziehende unterirdische Kluft wird erkennbar, die nach allen Seiten hin in enge Schachte auszumünden scheint.

Alberich zerrt den kreischenden Mime an den Ohren aus einer Seitenschlucht herbei.

ALBERICH
Hehe! Hehe!
Hieher! Hieher! Tückischer Zwerg!
Tapfer gezwickt sollst du mir sein,
schaffst du nicht fertig, wie ich's bestellt,
zur Stund' das feine Geschmeid'!

MIME
heulend
Ohe! Ohe! Au! Au!
Lass mich nur los!
Fertig ist's, wie du befahlst,
mit Fleiss und Schweiss ist es gefügt:
nimm nugrell
die Nägel vom Ohr!

ALBERICH
loslassend
Was zögerst du dann
und zeigst es nicht?

MIME

1. Erste Szene ("Золото Рейна", либретто Рихарда Вагнера, первая сцена)

ERSTE SZENE

Woglinde, Wellgunde, Flosshilde, Alberich

Auf dem Grunde des Rheines.

Grünliche Dämmerung, nach oben zu lichter, nach unten zu dunkler. Die Höhe ist von wogendem Gewässer erfüllt, das rastlos von rechts nach links zu strömt. Nach der Tiefe zu lösen die Fluten sich in einen immer feineren feuchten Nebel auf, so dass der Raum in Manneshöhe vom Boden auf gänzlich frei vom Wasser zu sein scheint, welches wie in Wolkenzügen über den nächtlichen Grund dahinfliesst. Überall ragen schroffe Felsenriffe aus der Tiefe auf und grenzen den Raum der Bühne ab; der ganze Boden ist in ein wildes Zackengewirr zerspalten, so dass er nirgends vollkommen eben ist und nach allen Seiten hin in dichtester Finsternis tiefere Schlüfte annehmen lässt.

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